So nun stelle ich sie Euch mal vor, meine neue Scheibe! Ich habe zwar immer gesagt, bevor ich mir eine Drehscheibe kaufe, mache ich einen Kurs, um überhaupt zu sehen, ob mir das Scheibentöpfern liegt. Aber wie es der Zufall so will, stand im Internetforum der Kalkspatzen (www.kalkspatz.de und der Verein heißt Kalkspatz e.V. – Vereinigung professioneller Keramiker) eine gebrauchte Töpferscheibe zum Verkauf, die preislich interessant war und deren Abholung in Essen mit dem Weihnachtsbesuch bei meiner Schwiegermutter kombiniert werden konnte. Sie ist nicht die Jüngste und technische Finessen wie Rechts- und Linkslauf fehlen auch noch, aber ich denke, dass sind Spielereien, die nicht wirklich vonnöten sind. Schließlich haben Generationen von Töpfern perfekte Ergebnisse auf weitaus primitiveren Scheiben erzielt. Also wenn es nicht klappt, liegt es an mir!

Das gute Stück steht übrigens in unserem Waschkeller, woanders war einfach kein Platz mehr! Leider besteht die einzige Möglichkeit, den Raum etwas wärmer zu bekommen darin, den Wäschetrockner laufen zu lassen. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass sich meine aktiven Zeiten an der Scheibe bislang also immer nach der anfallenden Wäsche gerichtet haben. Ich muss unbedingt eine Möglichkeit finden, die Scheibe den Sommer über auf der Terasse zu platzieren.

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